Leistungsspektrum unseres Konsilarzt

1. Endoskopische Untersuchungen
Mit einem Storz Fiberendoskop (Außendurchmesser 3,5 mm) werden ambulant Schluckendoskopien, Laryngoskopien, retrograde Laryngoskopien und Tracheo-/ Bronchoskopien durchgeführt. Die FEES (Schluckendoskopie) ist seit Ende 2015 von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie mit einem Untersucher-Zertifikat versehen. Der Unterzeichner ist Inhaber sowohl dieses Durchführungs-Zertifikates als auch des korrespondierenden Ausbilder-Zertifikates.

Tracheo-/ Bronchoskopien sind notwendig, um bei trachealkanülenversorgten Patienten die Wahl der richtigen Kanüle, Veränderungen der Trachealschleimhaut, Instabilitäten der Trachea als auch eine Beurteilung des Sekretmanagementes vornehmen zu können. In einigen Fällen ist es notwendig, die Einstellung der jeweiligen Trachealkanüle außerklinisch nochmals zu überprüfen, um Fehllagen zu erkennen und entsprechend zu korrigieren. Weiterhin lässt sich über diese Untersuchung eine zuverlässige Aussage zu Aspirationen und Penetrationen treffen.

Die fachgerechte hygienische Aufbereitung der Optik ist sichergestellt.

2. Blutgasanalyse
Es werden ambulante Blutgasanalysen durchgeführt, um ein zuverlässiges Monitoring von Beatmung, Gasaustausch und Stoffwechselsituationen zu ermöglichen. Das eingesetzte BGA-Gerät weist neben den Standardparametern auch aus: Lactat, Kreatinin, GFR sowie die Elektrolyte. Sämtliche Messungen werden RILIBÄK-konform qualitätsüberprüft.

3. EKG
Ambulante Durchführungen von 12-Kanal-EKG-Untersuchungen. Hiermit können z.B. Herzrhythmusstörungen, Veränderungen der QT-Zeit o.ä. detektiert werden.

4. Ultraschall-Sonographie
Ultraschall-Sonographie mit farbcodiertem Doppler-Gerätes (GE V-Scan) können ambulant schnell Aussagen zu Blasenfüllung, Nierenaufstau, Pleueraergüssen, Perciardergüssen und auch grobe cardiale Fehlfunktionen dargestellt werden, das Gerät ist primär für cardiologische Übersichtsuntersuchungen konzipiert.

5. Palliativ-Behandlung
Der Untersucher ist qualifiziert und zugelassen als Palliativ-Mediziner. Sofern bei betroffenen Patienten kein parenteraler Zugang etabliert ist (Port), kann auch ambulant mittels Perfusoren die adäquate Medikamentensubstitution dargestellt werden.

 

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